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Auf unserer Fahrt entlang der Algarve Richtung Osten besuchten wir die Ankerbucht von Alvor. Mit 2m Tiefgang etwas kitzlig, aber 1h nach Niedrigwasser sind die Sände gut zu erkennen.Nie bei HW einlaufen! Den Plan zur Ansteuerung von Alvor mit unserer Kurslinie gibt es hier (bitte klicken).
Ein weiterer guter Ankerplatz ist in der Einfahrt nach Portimao, gleich an Steuerbord hinter der Aussenmole. Die Marina war 2002 noch etwas kahl. In Vilamoura
dagegen waren alle Plätze gut belegt. Retortenanlage mit entsprechend touristischen Lokalen, kein Vergleich mit der Altstadt von Lagos.
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Einen weiteren geschützten Ankerplatz fanden wir in der Lagunenlandschaft von Faro, gleich hinter der Insel Culatra.
Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir eine Woche blieben. Bei den Fischern sieht es teilweise abenteuerlich aus. Das Dorf ist aber ausgesprochen gepflegt und malerisch. Versorgung: Kleiner Laden, Restaurant, Dorfkneipe, Kirche und Fähre nach Olhao. Schöne Spaziergänge sind auf der Insel möglich. Den Ansteuerungsplan für Culatra gibt es hier (bitte klicken).
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Die weitere Fahrt ging über Ayamonte (kleine Marina auf der span. Seite, nettes Städtchen, auf der port. Seite erhebliche Strömumg im Hafen!) über Mazagon
(grosse Marina, tidenunabhängig anzulaufen) bis in die Einfahrt vom Fluss Guadalquivir. Dort haben wir bei Bonanza, gleich hinter der ersten Biegung des Flusses auf der Südseite ausserhalb der
Fahrrinne geankert.
Am nächsten Morgen passte die Tide, um mit dem auflaufenden Wasser die 48 sm bis Sevilla zu motoren. Der Fluss ist noch sehr ursprünglich und windet sich durch die karge Landschaft.
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Nachdem wir in Sevilla eine Schleuse (öffnet mehrfach am Tag) passiert hatten, mussten wir noch auf die Brückenöffnung warten (nur einmal am Tag um 20.00). Direkt dahinter liegt der vornehme Club Nautico
bei dem wir uns angemeldet hatten. Zur sehr sehenswerten Altstadt von Sevilla sind es dann zu Fuss nur ein paar Minuten. Alle Brückenöffnungen, auch schon bei der Anreise, unbedingt über den Club Nautico organisieren lassen! Der Brückenwärter muss aus der Kneipe geholt werden und die Polizei sperrt den gesamten Verkehr.
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Nach der Eroberung von Sevilla durch die christliche Armee begann “Peter der Schreckliche” mit dem Bau dieses wunderschönen Palastes. Maurische Handwerker bauten die Gemächer im maurischen Stil. Peter soll nur für
die Kirche schrecklich gewesen sein, er beschnitt deren Rechte. Beim Volk soll er dagegen beliebt gewesen sein.
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Auf der Fahrt den Guadalquivir flussabwärts haben wir wieder bei Bonanza geankert. Es passte so mit der Tide. Am Sonntag öffnet die Brücke zusätzlich auch um 08.30 Uhr. Sonst könnte man auch am Abend vorher durch die
Brücke und über Nacht im Seitenarm, neben der Schleuse, ankern. Weitere gute Ankerplätze findet man auch auf halber Strecke. Der Ebbstrom läuft erheblich kürzer mit als die Flut.
Nach Verlassen des Flusses fanden wir in Chipiona eine sehr freundliche Marina. Von dort bis Rota sind es dann noch 18sm. In der sehr geräumigen Marina von Rota
blieben wir einige Tage um auf günstigen Wind für die Fahrt nach Gibraltar zu warten. In dieser Zeit besichtigten wir Cadiz per Bus, eine sehr lebhafte, einheimische Stadt mit langer Geschichte. Aber auch die ruhige, alte Kleinstadt Rota hat uns sehr gefallen. Hier betreibt die Junta de Andalucia die Marina. Die Hafengebühr betrug Ende Mai nur11 EUR.
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